ESV-Lappersdorf
Eis & Stocksport

Vereinsgeschichte

Eisstock geschossen wurde in Lappersdorf - ein Ort am Regen - schon immer!
Sobald die Altwasser des Regens oder die umliegenden Weiher zugefroren waren, zog es viele Männer, Frauen und Kinder hinaus, prüften, ob die Eisdecke schon trägt und richteten, wenn es der Fall war, Eisstockbahnen soweit her, dass mit dem Eisstockschießen begonnen werden konnte. Natürlich waren die Regeln für das Eisstockschießen zunächst weitgehend unbekannt und geschossen wurde mit Eisstöcken, die im besten Fall aus Birnbaumholz gedrechselt waren, auf dem dann ein Eisenring aufgezogen und ein Holzstiel eingesetzt wurde.
Bedeutsam für den Eisstocksport in Lappersdorf war, dass bis zum Anfang der 1960-er Jahre immer wieder die selben 8 Männer zusammentrafen, die das gemeinsame Interesse und die Freude am Eisstocksport verband.
Diesen acht "schießwütigen" Männern verdankt der Verein ESV-Lappersdorf seine Gründung am 23. März 1964 in der Gaststätte Zirngibl!

Die damaligen Gründungsmitglieder waren die Herren:
Michael Kirschner
Herbert Zitzlsperger
Michael Götzfried
Willi Zitzlsperger
Hans Beer
Fritz Rohrwild 
Georg Braun
Dieter Rausch

Den 1. Vorstand des neuen Vereins machte Michael Kirschner, weitere Vorstandsmitglieder gab es zunächst nicht.
Hauptinitiator der Gründung des Eisstockvereins ESV-Lappersdorf war jedoch der Metzgermeister Anton Fröhlich aus Steinsberg, der den Gründungsmitgliedern mit Rat und Tat zur Seite stand!

Eisstock geschossen wurde auch nach der Vereinsgründung nur auf den Altwassern des Regens und den umliegenden Weihern, wenn die Eisdecke einen sicheren Spielbetrieb zuließ.
Erster gesellschaftlicher Treffpunkt war die damalige Tankstelle Zitzlsperger. Darauf folgte ein Wechsel in die Gastwirtschaft Zirngibl und kurz danach der Wechsel in das Gasthaus Altmann, das bis zum heutigen Tag das Vereinslokal des ESV-Lappersdorf ist!


Bis Anfang der 1970-er Jahre hatte der Eisstockverein ESV-Lappersdorf ca. 35 Mitglieder, gespielt wurde nach wie vor nur im Winter auf den zugefrorenen Altwassern des Regens und den umliegenden Weihern.

Zu dieser Zeit wurde eine große Sportanlage des TSV Kareth-Lappersdorf geplant und nach und nach errichtet, die das Betreiben von Breiten- und Leistungssport ermöglichen sollte. Dies hatte natürlich eine erhebliche Bedeutung auch für den Eisstockverein ESV-Lappersdorf!
Im Jahr 1971 wurde in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des ESV-Lappersdorf mit absoluter Mehrheit beschlossen, eine Fusion mit dem TSV Kareth-Lappersdorf einzugehen, um dort eine Eisstockabteilung zu gründen. Jedoch waren nicht alle Mitglieder des ESV-Lappersdorf damit einverstanden, so dass es letztendlich keine Fusion wurde, sondern auf eine Abspaltung hinaus lief, d.h. die meisten Mitglieder des ESV-Lappersdorf wechselten zwar zum TSV Kareth-Lappersdorf und gründeten dort eine Eisstockabteilung, der Eisstockverein ESV-Lappersdorf bestand jedoch selbständig weiter! Es war dies die größte Bewährungsprobe des ESV-Lappersdorf, da der Mitgliederbestand schlagartig auf nur noch wenige Mitglieder sank!

Auch der Rückgang der sportlichen Leistungen war durch die Abspaltung zunächst nicht zu vermeiden, jedoch wuchs der Ehrgeiz der verbliebenen Vereinsmitglieder enorm und die Aktivitäten des Vereins steigerten sich in der nächsten Zeit ganz gewaltig! Auch der Mitgliederstand konnte sich bald durch viele Neuaufnahmen, darunter auch viele jüngere Leute merklich erholen, wobei bemerkenswert ist, dass im Nov. 1981 das jüngste Mitglied Jürgen Rohrwild in den Verein aufgenommen wurde, den sein Vater Werner Rohrwild gleich nach der Geburt anmeldete!

 Auch die Leistungen blieben durch die Neuzugänge nicht aus, so dass schon bald beachtliche Erfolge bei Kreis- und Bezirkspokalturnieren erzielt werden konnten!


Mitglieder des ESV-Lappersdorf beim Eisstockschießen am Regen 

 

Michael Kirschner, der sich für den Verein große Verdienste erworben hatte und bis 1980 einziger Vorstand und "Mädchen für alles" war, regte an, eine komplette Vereinsvorstandschaft für den ESV-Lappersdorf zu bilden, worauf am 29.02.1980 zum 1. Vorstand Herr Michael Kirschner, zum Schriftführer Herr Roland Reil und zum Kassier Herr Anton Schandri gewählt wurden.
Ab diesem Zeitpunkt wurde in regelmäßigem Turnus eine komplette Vorstandschaft des ESV-Lappersdorf von den Mitgliedern gewählt.

  

Die längste Zeit war Herr Michael Kirschner der 1. Vorstand, danach folgten Josef Gollwitzer, Werner Rohrwild, Anton Schandri, Josef Fellner, Ortwin Fraas, Josef Fellner, Petra Schweiger und Johann Bleicher. Auf der Jahreshauptversammlung 2019 wurde Johann Hofbauer zum jetzigen 1. Vorstand des ESV-Lappersdorf gewählt.

Aus heutiger Sicht kann festgestellt werden, dass seit Bestehen des Vereins ESV-Lappersdorf nur ein sehr geringer Wechsel an Vorständen zu verzeichnen ist!

Damit aus dem reinen Eisstockverein ein Ganzjahres-Stocksportverein werden konnte, der auch das Sommerstockschießen zuließ, entschloss sich der Verein 19?? Stockbahnen beim TSV Kareth-Lappersdorf zu pachten. Die Wunden der Vereinsaufspaltung von 1971 waren jedoch zu dieser Zeit noch nicht so verheilt, dass ein Spielbetrieb von TSV und ESV auf einer Anlage problemlos nebeneinander möglich gewesen wäre. Im Jahr 1980 entschloss man sich daher, das Pachtverhältnis mit dem TSV Kareth-Lappersdorf aufzukündigen und wechselte mit einem Pachtvertrag zur SpVgg Hainsacker, die mittlerweile auch im Sommer auf eigenen Asphalt-Stockbahnen spielte. Hier waren jedoch die Bedingungen nicht gegeben, unter denen sich der ESV-Lappersdorf nach seinen eigenen Wünschen und Vorstellungen entfalten hätte können, so dass man sich im Jahr 19?? entschloss, wiederum eine Pacht von Stockbahnen beim TSV Kareth-Lappersdorf zu vereinbaren. Es war dies aus heutiger Sicht die beste Entscheidung, die getroffen werden konnte, denn es entwickelte sich mit der Zeit ein sehr gutes Verhältnis zwischen den Mitgliedern des TSV Kareth-Lappersdorf und dem ESV-Lappersdorf. Gemeinsame Aktivitäten, Brotzeitturniere und Austausch von Stockschützen beim Training sind heute die Regel.

Im Jahr 2011 wurde nach harten Verhandlungen mit dem TSV-Kareth-Lappersdorf und mit Unterstützung des damaligen 1. Bürgermeisters Herrn Dollinger dem Traum einer eigenen 
Vereinshütte (Stockhäusl) zugestimmt. Das Mitglied Adolf Rappl, der leider 2012 nach schwerer Krankheit verstorben ist, war die treibende Kraft hinter diesem Projekt, das natürlich nur mit den Mitgliedern des ESV-Lappersdorf auch verwirklicht werden konnte.
Anfang Juni 2011 konnte mit den Aufbauarbeiten begonnen werden. Unter der Führung des Mitglieds Adolf Rappl erbauten Hermann Seidl, Hermann Hildner, Günter Stirnberg und noch viele fleißige Helfer des ESV-Lappersdorf das Stockhäusl.

                                                Bild Stockhäusl im Rohbau

In fast 3 Monaten war man nach mühevoller, fast täglicher Arbeit beim Brotzeitturnier am 14.08.2011 bereits "Herr im eigenen Haus"
, so dass seitdem ein vollständig eigenständiges Vereinsleben auf dem TSV-Gelände stattfinden kann!
Anzumerken ist, dass das Stockhäusl größtenteils aus Spenden von Vereinsmitgliedern finanziert wurde!
Für die Inneneinrichtung des Stockhäusls sponserte die Brauerei Erl die Tische und Stühle nebst Kühlschrank, für die gebrauchte, aber fast neuwertige Einbauküche stellte der Verein die Mittel zur Verfügung.

 

Nochmal herzlichen Dank allen Sponsoren!


                                                 Bild "Die fleißgen Arbeiter nach der Fertigstellung"
 
Anzumerken ist, dass natürlich unsere Vereinsgaststätte weiterhin das Gasthaus Altmann in Lappersdorf ist, wo unsere monatlichen Vereinsversammlungen stattfinden und wo wir auch bei größeren Feierlichkeiten immer herzlich willkommen sind und mit Rat und Tat unterstützt werden! 

Seit der Zeit, als auch im Sommer "Eisstock" geschossen werden konnte, erfolgte auch mehr und mehr ein regelmäßiges Training, wobei heute bei vielen Vereinsmitgliedern auf die Trainigsabende förmlich hingefiebert wird. Im Training bringen erfahrene Stockschützen den jüngeren Mitgliedern die optimale Technik des Stockschießens bei, sowohl für das richtige "Massen", "Anstellen" und auch "Schießen" eines gegnerischen Stocks. Bei den Trainingswettkämpfen wird dann gleich um ein "Fuchzigerl" das Gelernte ausprobiert.
Fortan wurde zu den vielen Aktivitäten im Winter auch im Sommer eine Vereinsmeisterschaft im Mannschaftsschießen und Zielschießen durchgeführt. Die Vereinsmeisterschaft wird im Zusammenhang mit dem Sommerfest durchgeführt, das immer ein Highlight im Jahresablauf des ESV-Lappersdorf darstellt!
Seit dem die Winter nicht mehr so kalt wie früher sind, kann leider nur noch selten auf Natureis gespielt werden - dort wo eigentlich alles mit dem ESV-Lappersdorf angefangen hat. Das Mieten einer Bahn in der Donauarena ist problematisch, da es für uns als "kleiner" Verein sehr teuer ist, man sich lange vor dem Winter schon anmelden muss und bei den häufig milden Wintern sowieso fast den ganzen Winter hindurch auch auf der Sommerstockbahn gespielt werden kann.

Karfreitag Brathering-Turnier seit 2011
Vatertagsturnier seit 1984
Sommer-Brotzeitturnier um den 15. August seit 2009
Gedächtnisturnier im September seit ?

Sportliche Erfolge:
1. Moarschaft bei der Landesliga in Selb 3. Platz wann ?
1. Moarschaft auf Eis, Aufstieg in die Landesliga wann ?
1999 Aufstieg 1. Moarschaft von der Kreisklasse A in die Kreisliga
1999 Aufstieg 2. Moarschaft von der C-Klasse Nord in die B-Klasse Nord
Januar 2022 Aufstieg in die Kreisoberliga mit der Moarschaft Kramer Bert, Bleicher Johann, Lell Peter und Jendrysik Edi 
HOFFENTLICH GEHT ES WEITER SO!!!!!!!!!!!!!!!!


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